Wohlbefinden

Happiness_Scale

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LZ

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LZ_Beruf

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LZ_Privat

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LZ_Zeit

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Ein weiterer Teil der Befragung betraf das Wohlbefinden. Hier unterscheiden wir zwischen dem allgemeinen Glückserleben einerseits und der Zufriedenheit andererseits.

Unter Glück wird ein intensives positives Gefühl verstanden, das überdauernder ist als Freude und eher bereichsübergreifend erlebt wird; es handelt sich um die emotionale Komponente des Wohlbefindens (zsfd. hierzu auch Mayring, 2009). Die Skala, die wir in unserer Untersuchung benutzt haben, heißt Subjective Happiness Scale (Lyubo­mirsky & Lepper, 1999). Unsere Stichprobe unterschied sich dabei nicht statistisch bedeutsam von anderen deutschen Stichproben, für die ein Mittelwert von etwa 3,61 (auf einer Skala von 1 bis 5) beobachtet wurde.

Zufriedenheit ist hingegen das Produkt von Bewertungsprozessen und wird auch als die kognitive Komponente des Wohlbefindens bezeichnet. In der vorliegenden Untersuchung wurde die Lebenszufriedenheit sowohl allgemein als auch bereichsspezifisch erhoben (bezogen auf das Berufs- bzw. Privatleben sowie auf die Zeiteinteilung).

Interessant ist dabei im Übrigen, dass die allgemeine Lebenszufriedenheit der befragten Personen zwar jeweils mit höherer Zufriedenheit in den einzelnen Bereichen einhergeht, dass jedoch berufliche Zufriedenheit nicht mit privater Zufriedenheit zusammenhängt. Das heißt, beide tragen zwar zur Gesamtzufriedenheit bei, scheinen aber an sich unabhängige Aspekte zu sein, zumindest ist dies in unserer Studie der Fall. Dabei fiel die Einschätzung der allgemeinen Lebenszufriedenheit im Mittel ähnlich hoch aus, wie dies für Deutschland insgesamt berichtet wird (3,60 bis 3,84 auf einer Skala von 1 bis 5).